ProDoWeb Logo
Webentwicklung
Systemadministration
twago Service-Anbieter ProDoWeb Tino Wittig ProDoWeb Tino Wittig

News im Web - Qemu 1.0

Qemu 1.0 ist eine kostenlose virtuelle Maschine, die für mehrere Betriebssysteme erhältlich ist. Dazu zählen Mac OS X, Windows, DOS sowie die UNIX-Distributionen GNU/Linux, FreeBSD, NetBSD, OpenBSD und OpenSolaris. Qemu 1.0 ist in Englisch gehalten und zudem noch portabel.

Welche Funktionen bietet das Programm an?

Qemu 1.0 kann ein komplettes System emulieren - inklusive Prozessor und Peripherie! Es werden eine Reihe von CPU-Typen wie etwa x86-, AMD64- oder auch die MIPS- und Sparc32/64 Architektur unterstützt. Zudem werden SCSI-Block-Geräte wie /dev/sda-Geräte inklusive "Block Device Passthrough" unterstützt werden, was besonders bei Migrations-Szenarien sehr hilfreich ist. Ein besonderes Feature in dieser Version ist der TCI - der Tiny Code Interpreter, der den Betrieb auf Architekturen, wo kein nativer Code erzeugt werden kann, ermöglicht wird. Das bedeutet der Tiny Code Interpreter erzeugt einen Byte-Code und macht den Einsatz von Qemu 1.0 nicht mehr vom Host abhängig.

Wo liegen die Vorteile des Programms?

Wenn Sie das erste Mal Qemu 1.0 testen, werden Sie sicher schnell feststellen, dass es eine gute Alternative zu den gängigen virtuellen Maschinen darstellt. Da Sie das Programm auch auf einem externen Datenträger installieren können, ist die Portabilität ein weiterer Pluspunkt für dieses Programm. Auf x86- Architekturen können Sie mit dem Zusatztool "kquemu" zudem noch eine erhebliche Steigerung der Geschwindigkeit erzielen. So ist es möglich, dass beispielsweise Windows 2000 schneller läuft, als Windows 98. Außerdem bieten Ihnen die Virtualisierungsansätze KVM und Xen, welche die Grundlagen für die virtuellen Maschinen sind, eine verbesserte Live-Migration ohne die CPU neu starten zu müssen. In Kombination mit dem Emulator "Wine" ermöglicht es sogar noch die Windows API zu starten oder Cross-Compilation und Cross-Debugging zu verbessern.

Welche Nachteile hat das Programm?

Für die Benutzung des Programms sollten Sie grundsätzlich sehr gute Englischkenntnisse mitbringen. Die Version Qemu 1.0 ist zudem bisher nur auf häufig genutzten Architekturen wie MIPs oder x86 gelaufen und es sollte genügend Hauptspeicher sowie eine Mehrkern-CPU vorhanden sein. Bei der Verwendung von den Betriebssystemen Windows 98, ME und XP ist ein deutlicher Leistungsabfall festzustellen und Sie sollten Windows 95 oder 2000 bevorzugt verwenden. Der TCI bietet mit dem Byte-Code zwar den Vorteil, dass Sie unabhängig vom Host sind, jedoch bedingt ein nicht-nativer Code auch eine Minderung der Geschwindigkeit.

Weitere Informationen

Virtualisierung (xen/kvm):
Die kommerzielle Nutzung des Internets schreitet immer weiter voran, auch der Bedarf an Rechnerleistung wird durch das zunehmende Cloud-Computing - durch einen Dienstleister angebotene IT-Infrastruktur - immer größer. Um dem Nutzer die geforderte Rechnerleistung zur Verfügung zu stellen, kommt Virtualisierung ...

weiter lesen
 

Hochverfügbarkeit:
Die Verfügbarkeit eines Systems gibt an, wie lange ein System in einem vorgegeben Zeitraum statistisch zur Verfügung steht. Moderne IT-Systeme zeichnen sich meist durch eine hohe Verfügbarkeit aus. Dabei ist allerdings zu bedenken, dass selbst eine Verfügbarkeit von 99,9 % noch immer bedeutet, dass ein System ...

weiter lesen
 

News im Web - Qemu 1.0 :
Qemu 1.0 ist eine kostenlose virtuelle Maschine, die für mehrere Betriebssysteme erhältlich ist. Dazu zählen Mac OS X, Windows, DOS sowie die UNIX-Distributionen GNU/Linux, FreeBSD, NetBSD, OpenBSD und OpenSolaris. Qemu 1.0 ist in Englisch gehalten und zudem noch portabel. Welche Funktionen bietet das ...

weiter lesen